Standorte, Lagerorte und Arbeitsbereiche trennen
Standorte beschreiben die Niederlassung oder das Werk. Lagerorte beschreiben die physische Lagerung. Arbeitsbereiche beschreiben, wo Stoffe eingesetzt werden. Erst die Kombination ergibt ein belastbares Bild.
Gefahrstofflager systematisch aufnehmen
Eine Bestandsaufnahme beginnt am tatsächlichen Lagerort: Welche Produkte und Mengen sind vorhanden, in welchen Gebinden werden sie gelagert und welche aktuellen Sicherheitsdatenblätter liegen vor? Erst danach lassen sich Lagerklassen, Kennzeichnung und mögliche Konflikte belastbar zuordnen.
Zusammenlagerung früh erkennen
Lagerklassen und GHS-Einstufungen helfen dabei, kritische Kombinationen zu markieren. Dadurch wird sichtbar, ob bestimmte Gefahrstoffe getrennt gelagert oder genauer geprüft werden sollten.
Kennzeichnung und Lagerkonzept gemeinsam betrachten
Kennzeichnung, Zugang, bauliche Bedingungen, Mengen und benachbarte Lagergüter gehören in eine gemeinsame Betrachtung. Eine digitale Liste unterstützt die Vorbereitung, trifft aber keine automatische Aussage darüber, ob ein konkretes Lager alle Anforderungen erfüllt.
Bestandsmengen nachvollziehbar pflegen
Die Pflege von Ist-Bestand, Mindestbestand, Höchstbestand und Gebindemengen schafft Transparenz für Einkauf, Arbeitsschutz und interne Kontrollen.